Führungskräfte: Delegierung, Pflichten und Organisationsmodell
von Quizhat · 14 Fragen · Aktualisiert am · CC BY
SicherheitDeutsch
Für Führungskräfte und Arbeitgeber in der Schulung (Art. 37 Abs. 7 D.Lgs. 81/08): Funktionsübertragung, Pflichten, Werkverträge, Organisationsmodell und D.Lgs. 231/2001. 14 Fragen, ca. 9 Minuten. Aus dem Italienischen übersetzt: die Rechtsverweise bleiben die italienischen (D.Lgs. 81/2008) Quellen: D.Lgs. 81/2008 Art. 2; D.Lgs. 151/2015; D.Lgs. 231/2001; L. 215/2021 · Überprüfung 21.10.2026 · Schulungsunterstützung, keine Zertifizierung.
Wer ist laut Art. 2 des D.Lgs. 81/08 die Führungskraft (dirigente)?
Wer die Weisungen des Arbeitgebers umsetzt, indem er die Arbeitstätigkeit organisiert und beaufsichtigt, mit der Aufgabe angemessenen Befugnissen
Wer ein Ingenieurstudium abgeschlossen hat
Wer von den Arbeitnehmern für die Sicherheit gewählt wird
Wer die Arbeit einer Gruppe beaufsichtigt, ohne Organisationsbefugnisse zu haben
Frage 2 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Der Arbeitgeber möchte die Gefährdungsbeurteilung und die Unterzeichnung des DVR an eine Führungskraft delegieren. Ist das möglich?
Nein: Die Gefährdungsbeurteilung und die Erstellung des DVR sind nicht delegierbar
Ja, wenn die Führungskraft ein Ingenieurstudium abgeschlossen hat
Ja, aber nur in Betrieben mit weniger als 10 Arbeitnehmern
Ja, mit einer schriftlichen Delegierung mit sicherem Datum
Frage 3 · Mehrfachauswahl · 45 s · 1 Pkt.
Welche sind Voraussetzungen der Funktionsübertragung (Delegierung) nach Art. 16? (2 Antworten)
Sie muss sich aus einer schriftlichen Urkunde mit sicherem Datum ergeben
Sie muss von der ASL (Sanitätsbetrieb) genehmigt werden
Sie muss dem Beauftragten die erforderliche Ausgabenautonomie einräumen
Sie wird den betroffenen Arbeitnehmern nur mündlich mitgeteilt
Frage 4 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Hat der Arbeitgeber nach einer wirksamen Delegierung weiterhin Pflichten in Bezug auf die übertragenen Funktionen?
Nur wenn der Beauftragte eine Aufsichtsperson (preposto) ist
Nur bei minderjährigen Arbeitnehmern
Ja: Es bleibt die Pflicht, die ordnungsgemäße Wahrnehmung der übertragenen Funktionen zu überwachen
Nein, die gesamte Verantwortung geht auf den Beauftragten über
Frage 5 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Darf die beauftragte Führungskraft ihrerseits bestimmte Funktionen weiterübertragen (Subdelegierung)?
Ja, im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber, aber der Subbeauftragte darf nicht weiter delegieren
Ja, aber nur an den Sicherheitsvertreter der Arbeitnehmer (RLS)
Ja, ohne Einschränkung und ohne Einvernehmen mit dem Arbeitgeber
Nein, die Subdelegierung ist immer verboten
Frage 6 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Welche Wirkung hat das Organisations- und Managementmodell nach Art. 30 D.Lgs. 81/08, wenn es angenommen und wirksam umgesetzt wird?
Es befreit den Betrieb von der Schulung der Arbeitnehmer
Es macht die arbeitsmedizinische Vorsorge freiwillig
Es ersetzt das Dokument zur Gefährdungsbeurteilung
Es hat befreiende Wirkung für die verwaltungsrechtliche Haftung des Unternehmens nach dem D.Lgs. 231/2001
Frage 7 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Für welche Straftaten im Bereich der Sicherheit kann das Unternehmen nach Art. 25-septies des D.Lgs. 231/2001 haften?
Für jeden Arbeitsunfall, auch bei einem Tag Krankheitsprognose
Für fahrlässige Tötung und schwere oder sehr schwere fahrlässige Körperverletzung unter Verletzung der Arbeitsschutzvorschriften
Nur für Verstöße gegen den Datenschutz der Arbeitnehmer
Nur für Umweltdelikte
Frage 8 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Welche Arbeitsunfälle sind laut Art. 18 Abs. 1 Buchst. r zu statistischen und Informationszwecken der INAIL zu melden?
Nur solche mit einer Abwesenheit von mehr als 30 Tagen
Keine: Es genügt, sie im Unfallregister einzutragen
Nur tödliche
Solche, die eine Arbeitsabwesenheit von mindestens einem Tag, den Unfalltag nicht mitgerechnet, zur Folge haben
Frage 9 · Wahr / Falsch · 20 s · 1 Pkt.
Das Unfallregister in Papierform ist in allen Betrieben weiterhin Pflicht.
Richtig
Falsch
Frage 10 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Ein Fremdunternehmen arbeitet in den Räumen des auftraggebenden Betriebs. Welches Dokument erstellt der auftraggebende Arbeitgeber für die Schnittstellenrisiken?
Das PiMUS
Das POS
Das DUVRI
Das HACCP-Handbuch
Frage 11 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Dürfen die im Werkvertrag ausgewiesenen Sicherheitskosten für Schnittstellen herabgesetzt (Preisnachlass) werden?
Nein, sie unterliegen keinem Preisnachlass
Ja, beliebig
Ja, bis zu 50 %
Ja, wenn der Auftragnehmer einverstanden ist
Frage 12 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Was muss der Auftraggeber bei einem betriebsinternen Werkvertrag vor der Auftragsvergabe überprüfen?
Die Anzahl der Follower des Unternehmens in den sozialen Medien
Nur, dass der Preis der niedrigste ist
Die technisch-berufliche Eignung des Auftragnehmers oder des Selbständigen
Dass das Unternehmen keinen RLS gewählt hat
Frage 13 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Wer muss laut Art. 37 Abs. 7 eine angemessene, spezifische Schulung und regelmäßige Auffrischung zu seinen Sicherheitsaufgaben erhalten?
Der Arbeitgeber, die Führungskräfte und die Aufsichtspersonen (preposti)
Nur neu eingestellte Arbeitnehmer
Nur der RSPP
Nur die Aufsichtspersonen
Frage 14 · Einfachauswahl · 30 s · 1 Pkt.
Wer bestellt den Betriebsarzt (medico competente) für die arbeitsmedizinische Vorsorge?
Die ASL (Sanitätsbetrieb)
Der Arbeitgeber oder die Führungskraft, in den vom D.Lgs. 81/08 vorgesehenen Fällen
Die INAIL
Der Sicherheitsvertreter der Arbeitnehmer (RLS)
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