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Unterweisung dokumentieren: Nachweis, Muster und Verständnisprüfung

Ein guter Unterweisungsnachweis beantwortet vier Fragen: Wurde unterwiesen, wann, worüber, und hat die Person es verstanden? Die ersten drei kennt jede Teilnehmerliste, die vierte fehlt meistens. Hier steht, was Arbeitsschutzgesetz, DGUV Vorschrift 1 und die DGUV Regel 100-001 in ihrer Ausgabe von Juni 2025 dazu sagen.

Aktualisiert am 1. November 2026

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Unterweisung dokumentieren und Verständnis prüfen: Quiz für Führungskräfte (12 Fragen)

Für Führungskräfte, die unterweisen: § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1 mit den Erläuterungen der DGUV Regel 100-001 (Ausgabe 2025): Anlässe und Fristen, halbjährliche Unterweisung Jugendlicher (§ 29 JArbSchG), Dokumentation und Unterschrift, Verständnis und Wirksamkeit prüfen, Übertragung der Pflicht, Prämien nach § 162 SGB VII. Nach jeder Frage die Auflösung mit Rechtsquelle. Unabhängiges Lernmaterial: nicht mit der DGUV, einer Berufsgenossenschaft oder einer Arbeitsschutzbehörde verbunden. Ersetzt nicht die Unterweisung, die Gefährdungsbeurteilung oder die Betriebsanweisungen in Ihrem Betrieb.

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Was vorgeschrieben ist

Nach § 12 ArbSchG unterweist der Arbeitgeber während der Arbeitszeit ausreichend und angemessen: bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, bei neuen Arbeitsmitteln oder Technologien, jeweils vor Aufnahme der Tätigkeit, und erforderlichenfalls regelmäßig wiederholt. § 4 DGUV Vorschrift 1 macht daraus: mindestens einmal jährlich, und die Unterweisung muss dokumentiert werden. Jugendliche werden nach § 29 JArbSchG mindestens halbjährlich unterwiesen. Die DGUV Regel 100-001 stellt klar, dass es nicht nur die eine Jahresunterweisung gibt: Unfälle, Beinaheunfälle oder eine geänderte Gefährdungsbeurteilung lösen innerhalb der Jahresfrist eine zusätzliche, anlassbezogene Unterweisung aus.

Was in den Nachweis gehört

Die DGUV Vorschrift 1 sieht laut DGUV Regel 100-001 weder eine bestimmte Form noch eine Unterschrift vor; einige staatliche Vorschriften fordern sie aber ausdrücklich, und eine Unterschrift erleichtert grundsätzlich den Nachweis. Das Muster der Regel enthält:

  • Unternehmen, Betriebsteil oder Arbeitsbereich;
  • wer unterwiesen hat (Name und Funktion) und an welchem Datum;
  • Art: Erstunterweisung, Wiederholung oder besonderer Anlass;
  • die Unterweisungsinhalte;
  • Name und Unterschrift jeder unterwiesenen Person, Unterschrift der unterweisenden Person.

Verständnis prüfen, Wirksamkeit kontrollieren

Unterweisungen erfolgen in verständlicher Form und Sprache, und die Verantwortlichen müssen sich überzeugen, dass die Inhalte verstanden wurden. Rückfragen müssen möglich sein; Unterlagen nur zum Selbststudium zu verteilen reicht nicht. Vergewissern können Sie sich zum Beispiel durch Verständnisfragen, durch Vorführenlassen des Handlungsablaufs oder durch Beobachtung der Arbeitsweise. Die Wirksamkeit überprüfen die Führungskräfte. Unterweisen dürfen nur Personen mit Weisungsbefugnis, meist die direkten Vorgesetzten; Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte beraten und wirken mit. Die Gesamtverantwortung bleibt beim Unternehmer.

Der Prüfungsmodus als Nachweis des Verständnisses

Halten Sie die Unterweisung wie gewohnt, mit Gespräch und Rückfragen. Danach beantwortet jede Person ein kurzes Quiz im Prüfungsmodus unter ihrem Namen, mit einer Bestehensgrenze, die Sie festlegen. Das PDF-Protokoll zeigt Thema, Datum, die Antworten jeder Person, Prozentwert, Ergebnis und eine Unterschriftenspalte. Es ergänzt Ihren Unterweisungsnachweis um die Verständnisfragen, die die DGUV Regel nennt; die Unterweisung selbst ersetzt es nicht. Ob eine Berufsgenossenschaft solche Nachweise für eine Prämie anerkennt, steht unter Arbeitsschutzprämien. Quizhat ist mit keiner Berufsgenossenschaft und nicht mit der DGUV verbunden.

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Häufige Fragen

Muss die Unterweisung schriftlich dokumentiert werden?

Dokumentiert werden muss sie immer (§ 4 Abs. 1 DGUV Vorschrift 1). Eine bestimmte Form schreibt die DGUV Vorschrift 1 nicht vor; einige staatliche Vorschriften verlangen ausdrücklich eine schriftliche Dokumentation.

Müssen die Mitarbeiter die Unterweisung unterschreiben?

Die DGUV Vorschrift 1 verlangt keine Unterschrift. Einige staatliche Vorschriften fordern sie, und laut DGUV Regel 100-001 erleichtert eine Unterschrift grundsätzlich den Nachweis.

Was gehört in einen Unterweisungsnachweis?

Nach dem Muster der DGUV Regel 100-001: Unternehmen und Arbeitsbereich, wer wann unterwiesen hat, Art der Unterweisung, Inhalte, Namen und Unterschriften der Teilnehmenden und der unterweisenden Person.

Reicht eine Unterweisung per E-Mail oder E-Learning?

Unterlagen nur zum Selbststudium zu verteilen reicht laut DGUV Regel 100-001 nicht, Rückfragen müssen möglich sein. Bei elektronischen Hilfsmitteln kann zusätzlich eine praktische Vermittlung nötig sein.

Ist ein Test nach der Unterweisung Pflicht?

Ein Test ist nicht vorgeschrieben. Der Unternehmer muss sich aber vergewissern, dass die Inhalte verstanden wurden, zum Beispiel durch Verständnisfragen; ein kurzes Quiz mit Namen hält das fest.

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